Header-Bild

50 Jahre SPD Altenstädt

Der Altenstädter SPD-Ortsverein hatte am Sonntag, den 13. März zu einer kleinen Feierstunde eingeladen, bei dem 50 Jahre Altenstädter SPD-Geschichte gewürdigt werden sollten.
Im Januar 1961 hatten sich 17 Altenstädter zur Gründung des SPD-Ortsvereins entschlossen und begründeten dadurch eine abwechslungsreiche Geschichte für die Altenstädter Sozialdemokraten. Die Wurzeln lagen aber bereits viel früher im Arbeiter Turn- und Sportverein, der nach dem ersten Weltkrieg entstand und aus dem viele spätere Gründungsmitglieder hervorgingen.

Die Erste Vorsitzende Yvonne Franke konnte Landrat a.D. Udo Schlitzberger für die Festrede gewinnen, der nicht nur die Altenstädter SPD-Geschichte Revue passieren ließ, sondern auch einen generellen Rückblick auf die Geschichte der Sozialdemokratie in Deutschland seit 1863 gab.

Nachdem die SPD in den ersten Jahren in Altenstädt bei Wahlen regelmäßig als zweiter Sieger hervorging, änderte sich dies nachdem der spätere Bürgermeister von Breuna, Klaus-Dieter Henkelmann, 1981 Ortsvorsteher wurde. Ab 2001 konnte die SPD im Ortsbereirat sogar die absolute Mehrheit stellen. Dies, so Schlitzberger, war sicherlich auch ein Ergebnis der intensiven und engagierten Arbeit vor Ort. Besonderes Aufsehen erlangten die Sozialdemokraten 1977, als sie als "Rebellen von Altenstädt" sogar in der überregionalen Presse für Schlagzeilen sorgten, weil die Altenstädter einen eigenen Wahlvorschlag Naumburger Stadtverordnetenversammlung einbrachte.

Landrat Uwe Schmidt, Bundestagsabgeordneter Ulrich Meßmer sowie Unterkreisvorsitzender Stefan Denn ehrten gemeinsam die Jubilare, wobei die 3 anwesenden der 4 noch lebenden Gründungsmitglieder Fritz Ritter, Erwin Ritter und Hans Siebert besonders gewürdigt wurden.
Ortsvorsteher Bernd Ritter wies in seinem Grußwort auf die Vernetzung des SPD-Vereins in die Altenstädter Dorfgemeinschaft hin, die sich nicht nur auf die politische Arbeit begrenze.

Weitere Grußworte richteten Bürgermeister Stefan Hable, Sascha Wolf für die Altenstädter Vereine sowie Lothar Rüppel, Gerd Förster und Bertold Herdt von den benachbarten SPD- Ortsvereinen aus Balhorn, Elbetal (Elbenberg und Naumburg) und Heimarshausen an die Altenstädter Sozialdemokraten.

Musikalisch untermalt wurde die Feierstunde von den Rotkehlen aus Kassel, die unter anderem alte Arbeiterlieder zum Besten gaben.


Foto v.l.n.r.: Werner Gerhold, Stefan Denn, Bernd Ritter, Dieter Simshäuser, Uwe Schmidt, Yvonne Franke mit Finn, Heinz Ritter, Fritz Ritter, Uli Meßmer, Erwin Ritter und Hans Siebert

Jubilare:

50 Jahre SPD:
Fritz Ritter, Hans Siebert, Willi Schacht

40 Jahre:
Heinz Ritter

25 Jahre:
Dieter Simshäuser, Werner Gerhold, Hermann Ungeheuer, Bernd Ritter und Erwin Ritter als Gründungsmitglied

 

Counter

Besucher:296321
Heute:32
Online:1
 

Nachrichten

08.04.2020 16:30 Pressemitteilung von Norbert Walter-Borjans und Rolf Mützenich „Sofortprogramm für die Zukunft Europas schnell umsetzen!“
Der SPD-Parteivorsitzende Norbert Walter-Borjans und der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich erklären: „Die Niederlande müssen die Blockade einer schnellen Unterstützung vor allem für Italien und Spanien beenden. Andernfalls ist nicht nur die wirtschaftliche Normalisierung in ganz Europa bedroht, sondern das jahrzehntelange Friedens- und Erfolgsprojekt EU insgesamt. Der von Olaf Scholz vorgeschlagene Weg über Finanzhilfen von

08.04.2020 16:24 Bonus-Tarifvertrag für Pflegekräfte muss für alle gelten
Der von der Bundesvereinigung Arbeitgeber in der Pflegebranche (BVAP) und ver.di ausgehandelte Tarifvertrag über einen einmaligen Bonus für Pflegekräfte muss für allgemeinverbindlich erklärt werden. Nur so kommt die Zahlung allen Beschäftigten zu Gute. „Es ist ein wichtiges Zeichen in einer schweren Zeit. Ver.di und der BVAP haben einen tarifvertraglichen Bonus von 1500 Euro ausgehandelt. Es

08.04.2020 16:23 Bärbel Bas zum BAföG während der Corona-Krise
Wir brauchen einen schnellen und vereinfachten Zugang zum BAföG Dass Einkommen aus systemrelevanten Bereichen während der Corona-Krise nicht auf das BAföG angerechnet werden, begrüßt Bärbel Bas. Sie mahnt aber, auch an die Studierenden zu denken, die bisher kein BAföG erhalten. „Das Bundeskabinett will Einkommen aus allen systemrelevanten Bereichen während der Corona-Krise nicht auf das BAföG anrechnen, das

Ein Service von websozis.info